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Bericht zum Ammerlander Dyaspokal am 6. / 7. Juni 2009
Am 6. und 7. Juni 2009 hatte ich die Ehre, den Dyaspokal als Wettfahrtleiter durchführen zu dürfen.
Bei dieser Ranglistenregatta gingen 12 Schiffe an den Start.
Am Samstag konnten bei sehr guten Windverhältnissen (garniert mit herzhaftem Dauerregen) zwei komplette Up- and Down- Wettfahrten durchgeführt werden.
An diesem Tag waren alle Signalflaggen für das Startschiff nicht auffindbar, wir bekamen diese dankenswerterweise vom DTYC ausgeliehen. Amüsant war, das die Flaggen des DTYC bis zu einem Meter lang sind (ein großer Verein wie der DTYC hat größere Startschiffe und somit auch größere Flaggen) und man deswegen auf dem Colombo fast schon in Schwierigkeiten kam, da man bei den Wetter- und Windverhältnissen am Samstag ständig von Flaggen umgeben war!
Aber letztendlich hat alles gut geklappt, alle Segler kamen am Abend gut in Ammerland an und verspeisten unter den wärmenden Heizpilzen bei untypischem Juniwetter die berühmten Renken von Sylvester Huber, dem wohl erfolgreichsten Dyassegler aus Ammerland.
Hierbei sei angemerkt, das die Wahl dieser Speise sehr wichtig und quasi unabänderbar ist: bei Gesprächen im Touring hörte ich die Segler mehrfach von der „Renkenregatta“ sprechen!
Am Sonntag wurden wir durch sonniges und windiges Wetter entschädigt, wir konnten eine Up- and Down- Wettfahrt bei bis zu 4 Windstärken durchführen. Die vierte Wettfahrt im Bunde musste abgeblasen werden, da der Wind plötzlich von West auf Ost drehte und dann ganz verschwand.
Sieger dieses Ranglistenregatta, bei der wieder einige Toptwenty der Dyas- Europaliste teilnahmen, wurde das Schiff G 1390 mit Steuermann Lothar Schmidt vom DTYC und Vorschoterin Pia Wiesbauer vom MRSV, gefolgt von G1399 mit Steuerfrau Joke van der Sel von der Deutschen Dyasvereinigung und Alexander von Mertens, beide MRSV.
Neben den schönen und kreativen Preisen für Platz 1 – 5 (da 13 Schiffe gemeldet) erhielt Lothar Schmidt den Wanderpreis für den besten Steuermann, Pia Wiesbauer erhielt den Preis für die beste Vorschoterin (neu gestiftet 2009) und Alexander v. Mertens den Wanderpreis für den besten Vorschoter.
Nach der Preisverteilung bedankten sich die Segler im Namen der Deutschen Dyasvereinigung für diese schöne und für Sie wichtige Veranstaltung und baten eindringlich, diese Regatta weiter anzubieten, man gelobe bessere Meldezahlen. Zumal diese Regatta 2009 zum 35. Mal durchgeführt wurde und somit eine Traditionsregatta darstellt!
Mir hat die Wettfahrtleitung Spaß gemacht, ich habe wieder viel gelernt und kann nur ermutigen, diese Aufgabe auch einmal zu versuchen, mit einem guten Team, (das ich hatte) ist das ganze halb so wild!
Ich bedanke mich für die Organisation der Veranstaltung bei den Vorstandsmitgliedern, besonders bei Nils Kilper, der als neuer Sportwart diese Aufgabe sehr engagiert betreibt, sowie bei Flori Geigl, der mich in die (glücklicherweise nicht ganz so tiefen ) Tiefen der Computerauswertung eingeführt hat. Auch Josef Fastnacht sei gedankt, der neben der Clubbootbetreuung am Samstag mit seinem Bruder Jakob den ganzen Tag Bojen (ver-)legte, obwohl es wie gesagt stark regnete und er sechs Stunden ohne Ölzeug auskommen musste.
Ebenso danke ich der Startschiff- und den Sbootbesatzungen sowie der „Cateringabteilung“ am Samstagabend!
Bernhard Döhla
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| 15/07/09 12:19 am | 25.68 KB |