420er WM in Athen

Die Weltmeisterschaft der 420er fand dieses Jahr Ende Juli in Athen statt, genauer auf dem Olympiakurs von 2004. Zwei Monate davor konnten mein Steuermann Fabi und ich als Vorschoter mit sechs anderen Jungen- und sieben Mädchenteams das Ticket nach Athen ersegeln.

Zehn Tage vor Vermessung und Eröffnung der WM fuhr dann das Team Germany nach Athen, um sich dort zu akklimatisieren, zu trainieren und das Revier kennenzulernen. Es herrschten jeden Tag die pure Sonne und Temperaturen zwischen 32° und 36° Celsius. Der Wind war so, wie man es sich für ein Training nur wünschen konnte und wehte zwischen eins bis sechs Beaufort, sodass wir uns gut für die bevorstehende WM vorbereiten konnten.

Nach einer etwas durchwachsenen Vermessung der Boote konnte die WM endlich beginnen. Im Anschluss an eine prächtige Eröffnungszeremonie am Vorabend startete die WM mit zwei Qualifikationstagen. Bei stark drehenden und unkonstanten Winden wurden sechs Rennen gefahren, nach denen sich die erste Hälfte für die Goldfleet qualifizieren konnte und für die andere Hälfte nur die Silverfleet übrig blieb. Das Ziel von Fabi und mir war die Goldfleet. Doch nach Trapezriss, Spibaumhöhenverstellerriss und Fastkenterung mit Vollaufen war nichts mehr zu holen. So durften wir als Sechzehnte in der Silverfleet an den Start gehen. Bei den Finalrenntagen bei sechs bis sieben Windstärken konnten wir uns aber noch bis zum zweiten Platz in der Silverfleet vorsegeln. So war die WM ein tolles Erlebnis und ein schöner Erfolg.

Alexander Schätz

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