Ammerlander Opti-Teller

In den letzten Jahren konnte sich unser Ammerlander Opti-Teller zu einem großen Opti-Event am Starnberger See entwickelt. Die Meldezahlen bestätigen dies und mit stets an die 70 gemeldeten Seglern von vielen oberbayerischen Seen, war der Opti-Teller in den letzten zwei Jahren sogar die größte reine B-Regatta in Bayern.

Besonders beeindruckend war auch dieses Jahr wieder unsere Ammerlander Flotte mit 15 Startern, bei denen sich auch schon viele der diesjährigen Anfänger ins Getümmel stürzten.

Beim Blick auf die Wetterprognose für unser Regattawochenende dachte ich mir: Womit haben wir das verdient ? – kalt und Regen. Doch wir bemühten uns, alles bestmöglichst darauf vorzubereiten. Gemeinsam konnten wir noch mit zusätzlichen Zelten und Heizstrahlern trockene Unterstände schaffen, die es den Kindern ermöglichten sich wenigstens im Trockenen umzukleiden.

Zumindest die Windvorhersage war vielversprechend und so schickten wir nach der lauschigen Steuermannsbesprechung im Clubhaus alle Optisegler zügig aufs Wasser. Für unsere Zuversicht wurden wir belohnt. Mit dem einsetzenden Wind ging der Regen und wir konnten nach einigen Drehern einen sauberen Up and Down Kurs legen.

Über den Nachmittag hin jedoch dünnten die rauen Temperaturen und der weiter auffrischende Wind das Startfeld aus. Hochmotiviert waren bis zum Ende alle Mädchen, die mit dem Ziel angetreten waren, unseren Andrea-Pfadenhauer-Gedächtnispreis zu gewinnen. Der vom Ehepaar Pfadenhauer gestiftete Wanderpreis für das schnellste Mädchen wird immer zusammen mit einer tollen Regattauhr vergeben.

Nach drei gesegelten Wettfahrten und der bei allen schon langsam um sich greifenden Kälte konnten wir den schönen Segeltag beenden und die Verpflegung mit frisch Gegrilltem stand bei den Kindern nun im Vordergrund.

Am zweiten Wettfahrttag waren alle guten Mutes, um noch einen Lauf für ein Streichergebnis zu erzielen. Allerdings offenbarte sich kurz nach dem Start am Sonntag ein äußerst diffuses Windfeld, der noch während der Startkreuz völlig einschlief. Doch wir harrten aus und auch alle Segler blieben unverdrossen auf dem Wasser. Die Wartezeit konnten wir mit Verpflegung auf dem Wasser mit Semmeln und Süßigkeiten anfänglich den Seglern noch verkürzen, doch dann verlies selbst die standhafte Wettfahrtleitung die Geduld und wir beendeten alle weiteren Wettfahrten und damit die Regatta.

Nach so einem abwechslungsreichen und segelintensiven Regattawochenende waren natürlich alle die dabei waren Sieger, der eine weiter vorne der andere ein bisschen dahinter. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden wir dann noch von der Sonne mit schöner herbstlicher Stimmung am Ostufer entlohnt.

Passend zur Wiesnzeit gab es für alle neben einer Urkunde eine leckere Opti-Breze als Erinnerungspreis und für die besten 25 Segler je einen Pokal als Punktpreis.

Hier die Ergebnisse im einzelnen: Unangefochtener Gesamtsieger und damit Gewinner des Opti-Tellers wurde Julius Neszvecsko vom MYC vor Finn Kenter vom FCSS und Christina Heilingbrunner die damit schnellste Ammerlanderin war und auch den begehrten Andrea-Pfadenhauer-Gedächtnispreis gewann und ihn stolz entgegennahm. Alle Ammerlander ersegelten hervorragende Platzierungen im großen Starterfeld. Fabienne Wies wurde 7., Max Heilingbrunner (YCSS) 9., Kai Klingenhagen 20., Jonas Schindler 28., Benedikt Seel 38., Malte Lauer 40., Corbinian Naucke 44., Andrea Ritzer 46., Simon Schindler 51., Alexander Wibbelmann 53., Isabelle Wies 55., Valentin Schwendemann 57., Hendrik Held 62., Lorenz Beck 64. Markus Ritzer musste wegen einer Erkältung leider an Land bleiben. Als einzige Starterin in C, da sie bereits nach A umgestiegen war, platzierte sich Theresa Heilingbrunner in der Brutto-Wertung knapp hinter ihrer Schwester.

Nun hofften alle noch auf die Teamwertung. Insgesamt waren 10 Clubs mit mindestens 3 Seglern in der Wertung. Das Ammerlander Team wurde insgesamt dritter hinter dem YCSS und den Vorjahressiegern vom MYC. Für das nächste Jahr haben wir uns alle bereits vorgenommen, den Pokal dann wieder ins heimische Ammerland zurück zu holen.

Auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank an alle helfenden Hände an Land und auf dem Wasser, da nur so unsere einzigartige familiäre und dennoch sportliche Veranstaltung zu Stande kommt und so immer wieder viele Segler zu uns führt.

 

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